Raucherentwöhnung

Nikotinabhängigkeit hat, wie wir heute wissen, sowohl eine körperliche als auch eine psychische Komponente. Für eine erfolgreiche Raucherentwöhnung müssen daher auch beide entsprechend berücksichtigt werden.

Zum einen führt also in vielen Fällen ein Rauchstopp zu echten körperlichen Entzugserscheinungen, die als Nervosität, Müdigkeit, Schlafstörung, Hungergefühl oder ähnliches empfunden werden.

Zum anderen äußert sich die psychische Abhängigkeit mit dem Unvermögen, in bestimmten Situationen und bei bestimmten seelischen Zuständen auf das Rauchen verzichten zu können. Was wir gern als ”Macht der Gewohnheit« bezeichnen, zeigt nur, dass Rauchen irgendwann einmal gelernt wurde und dann ein fester Bestandteil der Verhaltensmuster geworden ist.

Wenn Sie also festen Willens sind, nur immer wieder Rückschläge bei der Raucherentwöhnung erleben, begleite und berate ich Sie gerne. Die wichtigsten Schritte sind dabei:

Motivation

Selten sind die negativen Folgen des Rauchens motivierend genug. Weitaus wichtiger ist das Herausarbeiten der positiven individuellen Konsequenzen des Nichtrauchens.

Information

Je besser Sie über alle zu erwartenden Schwierigkeiten informiert sind, desto weniger gefährlich werden unerwartete Komplikationen oder schwierige Situationen.

Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapeutische Methoden zur Raucherentwöhnung gelten als die wirkungsvollsten im Kampf gegen erlernte Raucherverhaltensmuster.

Entzugsbekämpfung

Zum Einsatz kommen so genannte Substitute wie Nikotinpflaster, Nikotinkaugummi und Nikotinnasensprays. Sie erzeugen – bei richtiger Anwendung – einen Nikotinspiegel im Blut und signalisieren damit dem Körper, dass der Griff zur Zigarette nicht notwendig ist. Andere Medikamente beeinflussen direkt das Suchtverhalten. Die Erfolgsaussichten werden durch diese medikamentöse Unterstützung nahezu verdoppelt!

Die meisten Enttäuschungen über die angebliche Wirkungslosigkeit der Medikamente entstehen aber durch Fehler in der Anwendung. Vereinbaren Sie einen Termin und ich berate Sie, wie Sie diese Fehler am leichtesten vermeiden und worauf Sie achten müssen.